Bußgelder in NL explodieren

Bußgelder in NL explodieren

Jetzt wird’s in Holland richtig teuer!

Seit 1. Januar 2026 gelten in den Niederlanden deutlich höhere Bußgelder – nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Fahrradfahrer. Urlauber, Pendler und Transitfahrer müssen bei Verstößen gegen Verkehrsregeln tief in die Tasche greifen. Und wichtig: Auch deutsche Kennzeichen und EU-Bürger sind betroffen – Bußgelder können später in Deutschland oder EU-weit vollstreckt werden.

Die Behörden haben viele Strafen angepasst, teils deutlich erhöht, und besonders alltägliche Verstöße wie Handy am Steuer, Falschparken oder Rotlichtmissachtung richtig teuer gemacht. Auch Radfahrer sind davon betroffen, was insbesondere für deutsche Feriengäste oder Grenzgänger relevant ist.

Bußgeldvergleich 2025 vs. 2026
VerstoßBußgeld 2025Bußgeld 2026
Handy am Steuer (Auto)ca. 430 €440 €
Rote Ampel / Vorfahrt missachtet (Auto)ca. 310 €320 €
Falsch überholen (Auto)ca. 310 €320 €
Abbiegen ohne Blinken (Auto)ca. 120 €130 €
Allgemeines Falschparkenca. 120 €130 €
Behindertenparkplatz (reserviert)ca. 380 €500 €
Gurt nicht angelegtca. 190 €190 €
Handy beim Fahrradfahrenca. 170 €
Rotlicht auf dem Radca. 120 €
Bußgeldvergleich 2025 vs. 2026
Handy am Steuer (Auto)

Bußgeld 2025: ca. 430 €
Bußgeld 2026: 440 €

Bußgeld 2025: ca. 310 €
Bußgeld 2026: 320 €

Bußgeld 2025: ca. 310 €
Bußgeld 2026: 320 €

Bußgeld 2025: ca. 120 €
Bußgeld 2026: 130 €

Bußgeld 2025: ca. 120 €
Bußgeld 2026: 130 €

Bußgeld 2025: ca. 380 €
Bußgeld 2026: 500 €

Bußgeld 2025: ca. 190 €
Bußgeld 2026: 190 €

Bußgeld 2026: ca. 170 €
(Galt 2025 noch nicht in dieser Höhe)

Bußgeld 2026: ca. 120 €
(Gilt für Einheimische, Touristen und Grenzgänger)

Bußgelder für Fahrradfahrer

Auch Radfahrer sind nicht verschont: Telefonieren oder Nachrichten tippen in der Hand kostet jetzt rund 170 €, Rotlichtverstöße etwa 120 €. Diese Regeln gelten für alle – egal ob niederländisch oder deutsch, ob Tourist oder Grenzgänger.

Tipps für Autofahrer und Radfahrer
  • Handy nur mit Freisprecheinrichtung nutzen – beim Auto und beim Rad nicht in der Hand.

  • Parkregeln genau beachten, besonders Behindertenparkplätze meiden.

  • Ampeln und Vorfahrt beachten, Rotlichtverstöße sind teuer.

  • Radfahrer: immer aufmerksam bleiben, insbesondere in Städten wie Amsterdam, Rotterdam oder Utrecht.

Wer die Regeln missachtet, kann selbst als Deutscher später Post nach Hause bekommen – Bußgeldbescheide ab 70 € können in Deutschland oder EU-weit eingetrieben werden. Wer nicht zahlt, riskiert höhere Kosten und Vollstreckungsmaßnahmen.

Fazit

Die Niederlande haben ihre Bußgelder 2026 deutlich erhöht – für Autofahrer und Radfahrer. Besonders teuer sind Handyverstöße, rote Ampeln, Falschparken und Behindertenparkplätze. Selbst kleine Verstöße können jetzt mehrere hundert Euro kosten.

Für deutsche Urlauber, Pendler und Grenzgänger gilt: Nicht zahlen hilft nicht – Bußgelder ab 70 € können in Deutschland oder EU-weit vollstreckt werden. Wer aufmerksam fährt, Parkregeln beachtet und das Handy weglegt, kann teure Überraschungen vermeiden.

Kurz gesagt: Aufmerksames Fahren und Radeln zahlt sich aus – sonst wird’s richtig teuer!