Vertrauen, Verantwortung, Zukunft
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Dr. Tim Güttermeier betont in seiner Antrittsrede die Kraft der Zusammenarbeit
Städteregionsrat Aachen setzt auf Bildung, Strukturwandel und Mobilität als Schlüssel für eine starke Region
Mit klaren Worten und einem deutlichen Bekenntnis zu den Werten der Demokratie eröffnete Dr. Tim Güttermeier am 6. November 2025 seine zweite Amtszeit als Städteregionsrat der Städteregion Aachen. In seiner Ansprache richtete er zunächst herzliche Glückwünsche an die neu gewählten Mitglieder und betonte den Wunsch nach einer vertrauensvollen, konstruktiven Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg. Nur gemeinsam, so Güttermeier, ließen sich die großen Herausforderungen der kommenden Jahre bewältigen.
Ein symbolischer Moment: Auf jedem Platz lag ein Exemplar des Grundgesetzes – für Güttermeier ein Zeichen des moralischen Kompasses, der politisches Handeln leiten soll. Es sei das Fundament unseres Zusammenlebens in Freiheit und Verantwortung, betonte er.
In einer Zeit zunehmender Polarisierung und öffentlicher Hetze rief der Städteregionsrat dazu auf, Respekt, Toleranz und Dialogbereitschaft zu leben – sowohl im politischen Alltag als auch im gesellschaftlichen Miteinander. „Wir sind nicht nur Entscheider, sondern auch Vorbilder“, erinnerte Güttermeier seine Kolleginnen und Kollegen. Der Ton im Städteregionstag solle geprägt sein von Sachlichkeit und gegenseitiger Wertschätzung, denn das politische Klima wirke immer auch in die Gesellschaft hinein.
Die anstehenden Aufgaben in Bildung, im Kinder- und Jugendbereich, im Strukturwandel und in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit seien anspruchsvoll, so Güttermeier. Sie könnten jedoch nur im engen Schulterschluss zwischen Politik und Verwaltung gelingen. Diese vertrauensvolle Kooperation wolle er fortsetzen, um gemeinsam spürbare Fortschritte für die Menschen in der Region zu erzielen. „Gemeinsam schaffen wir es, das Vertrauen zu rechtfertigen, das die Bürgerinnen und Bürger in uns gesetzt haben – und messbare Ergebnisse zu erreichen“, unterstrich er.
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Bildung, Strukturwandel und Mobilität als Zukunftssäulen
Inhaltlich rückte Güttermeier drei Themen in den Mittelpunkt seiner neuen Amtsperiode: Bildung, Strukturentwicklung und Mobilität.
Dabei machte er deutlich, dass für ihn die Bildung oberste Priorität hat. Besonders stolz zeigte er sich über die Rückkehr des Studiengangs für das Grundschullehramt nach Aachen. „Rund 80 Studierende haben ihr Studium begonnen und werden in wenigen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Bildung unserer Kinder leisten“, so Güttermeier. Gute Bildung sei nicht nur die Grundlage für Chancengleichheit, sondern auch für nachhaltige Wirtschaftsförderung und Fachkräftesicherung.
Der zweite Schwerpunkt seiner Rede lag auf dem Strukturwandel in der Region. Güttermeier sieht hierin eine „einmalige Chance“, die Zukunft der Städteregion Aachen langfristig positiv zu gestalten. Projekte wie der Forschungsflugplatz Würselen-Merzbrück, der RegioAirPort, die Regiotram und weitere Infrastrukturmaßnahmen seien entscheidende Bausteine auf diesem Weg.
Als verbindendes Element nannte er die Mobilität: Sie sei die „Klammer“ zwischen erfolgreicher Wirtschaftsförderung, sozialer Teilhabe und Lebensqualität – insbesondere im ländlichen Raum. Dabei müsse es Ziel sein, alle Formen der Mobilität sinnvoll miteinander zu verknüpfen.
Zum Abschluss seiner Rede erinnerte Güttermeier an den verstorbenen Politiker Axel Wirtz, der einst sagte: „Alles hängt mit allem zusammen.“ – ein Satz, der auch die Haltung des Städteregionsrats widerspiegelt. Mit einem optimistischen Ausblick schloss Güttermeier seine Rede:
„Ich wünsche uns gute, faire und wertschätzende Beratungen – und freue mich auf die Zusammenarbeit.“
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